Sportjahr 2025/2026 – Saarländische Teams in den Bundes- und Regionalligen
Der Schützenverband Saar e.V. blickt auf ein intensives und emotionales Sportjahr zurück.
Von der 1. Bundesliga über die Regionalliga bis hin zu Relegations- und Aufstiegswettkämpfen war alles dabei: knappe Entscheidungen, beeindruckende Comebacks und Mannschaften, die bis zum letzten Schuss kämpften.
Bevor wir auf die einzelnen Teams schauen, lohnt sich vorab ein Blick auf die Wettkampfmodi in den Ligen des Deutschen Schützenbundes (DSB).
Ligaformat Bogen im DSB
Das Ligaformat im Bogensport gehört mitunter zu den spannendsten Wettkampfsystemen im Schießsport und sorgt bei jedem Wettkampftag für echte Nervenduelle. Geschossen wird im sogenannten Ligasystem, bei dem sich die Mannschaften an vier Wettkampftagen im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegenüberstehen.
So kommt es im Laufe der Saison zu insgesamt 28 Matches pro Team, bei denen jede Begegnung neue Spannung verspricht.
Eine Mannschaft besteht aus drei Schützinnen oder Schützen, die gemeinsam als Team antreten.
Dabei kann die Aufstellung von Match zu Match verändert werden – ein taktisches Element, das zusätzliche Dynamik in den Wettkampf bringt.
Ein Match selbst wird im Satzsystem geschossen und kann über maximal fünf Sätze gehen.
In jedem Satz schießen die drei Teammitglieder jeweils zwei Pfeile, also sechs Pfeile pro Mannschaft.
Dafür bleiben genau zwei Minuten Zeit – Konzentration, Tempo und Präzision müssen perfekt zusammenspielen.
Geschossen wird dabei auf zwei senkrecht angeordnete Dreifachauflagen, was höchste Genauigkeit erfordert.
Für jeden gewonnenen Satz erhält eine Mannschaft zwei Satzpunkte, bei Gleichstand gibt es jeweils einen Punkt.
Wer zuerst sechs Satzpunkte erreicht, entscheidet das Match für sich.
Am Ende zählt das Ergebnis für die Ligatabelle: Für einen Matchsieg gibt es zwei Punkte, endet das Duell mit 5:5 Satzpunkten, erhält jede Mannschaft einen Punkt.
Genau dieses System macht den besonderen Reiz des Liga-Bogenschießens aus – denn häufig entscheidet am Ende ein einziger Pfeil darüber, ob eine Mannschaft jubeln darf oder sich geschlagen geben muss.
Spannung bis zur letzten Sekunde ist damit garantiert.
1. Bundesliga Süd Bogen
GK Burgschützen Büschfeld e.V.
Die Burgschützen Büschfeld durften sich in dieser Saison mit den besten Mannschaften Deutschlands messen – denn sie traten in der 1. Bundesliga Süd Bogen, der höchsten Liga des deutschen Bogensports, an.
Allein die Teilnahme auf diesem Niveau ist bereits eine außergewöhnliche sportliche Leistung.
Hier treffen sich die stärksten Vereine des Landes, internationale Top-Schützen und Mannschaften mit jahrelanger Bundesligaerfahrung.
Teil dieser Elite zu sein und sich Woche für Woche mit ihr zu messen, ist etwas ganz Besonderes.
Für Büschfeld gingen Heiko Barzen, Lars Utscheid, Bianca Speicher, Lotta Berweiler und Björn Sauer an die Schießlinie.
Mit großem Einsatz, Teamgeist und beeindruckender Nervenstärke stellte sich die Mannschaft der hochklassigen Konkurrenz.
Jeder Wettkampftag brachte neue spannende Duelle, in denen oft nur einzelne Pfeile über Satz- und Matchpunkte entschieden.
Am Ende der Saison standen 64:146 Satzpunkte und 13:43 Matchpunkte zu Buche – Zahlen, die zeigen, wie anspruchsvoll und dicht die Leistungsstärke in dieser Liga ist.
Die Saison stellte das Team jedoch auch vor besondere Herausforderungen.
Ein Stammschütze fiel während der Runde aus, sodass die beiden Ersatzschützen zum Einsatz kamen.
Sie sprangen mit großem Engagement ein und unterstützten die Mannschaft nach besten Kräften.
Auf dem extrem hohen Niveau der 1. Bundesliga reichte es jedoch gegen die starken gegnerischen Teams am Ende nicht ganz aus, um das gesteckte Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Doch hinter den Ergebnissen steckt weit mehr als nur Statistik.
Die Büschfelder Schützen bewiesen in vielen Begegnungen großen Kampfgeist und hielten gegen etablierte Bundesligateams immer wieder stark dagegen.
Gerade in einer Liga, in der häufig wenige Ringe oder ein einzelner Pfeil über Sieg oder Niederlage entscheiden, zeigt sich die Qualität einer Mannschaft besonders deutlich.
Auch wenn der Klassenerhalt am Ende nicht gelungen ist, bleibt vor allem eines: großer Respekt vor dieser Leistung.
Die GK Burgschützen Büschfeld haben das Saarland in der höchsten deutschen Liga würdig vertreten und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Mit diesem Wissen, viel Motivation und neuem Schwung geht der Blick nun nach vorne – in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga, mit dem klaren Ziel, wieder an die Spitze anzuknüpfen.
Regionalliga Süd-West Bogen
SV St. Hubertus Saarwellingen e.V.
In der Regionalliga Süd-West Bogen stellte sich die Mannschaft von St. Hubertus Saarwellingen in dieser Saison mit großem Einsatz einer starken Konkurrenz.
Für das Team standen Carmelo Gangarossa, Carmen Beaudeux, Claus Mayer, Jean-Luc Ludt, Cora Bößhenz, Marc Schuder und Sandra Bellmann an der Schießlinie.
Mit viel Leidenschaft, Teamgeist und großer Nervenstärke kämpften sie in jedem Match um Satzpunkte und lieferten sich zahlreiche spannende Duelle, bei denen häufig nur wenige Ringe oder ein einzelner Pfeil über Sieg oder Niederlage entschieden.
Die Saison verlief jedoch nicht ohne Herausforderungen.
Krankheitsbedingt musste die Mannschaft gleich zwei Ausfälle verkraften, was die Wettkämpfe zusätzlich erschwerte.
Dennoch hielt das Team lange Zeit stark dagegen:
Am dritten Wettkampftag lag Saarwellingen noch auf dem drittletzten Tabellenplatz, der zum Klassenerhalt gereicht hätte.
Mit großem Einsatz versuchte die Mannschaft, diese Position zu verteidigen und zeigte dabei immer wieder beeindruckende Leistungen.
Am Ende der Saison standen 81:145 Satzpunkte und 15:41 Matchpunkte, was zunächst Tabellenplatz 7 bedeutete.
Damit hing der endgültige Ligaverbleib auch von den Ergebnissen des Aufstiegswettkampfes am 14. März 2026 ab, der maßgebliche Einfluss auf die Zusammensetzung der Liga hatte.
Nach dessen Abschluss steht nun fest, dass St. Hubertus Saarwellingen in der kommenden Saison nicht mehr in der Regionalliga Süd-West antreten wird.
Auch wenn der Klassenerhalt in diesem Jahr nicht gelungen ist, hat die Mannschaft in vielen Begegnungen gezeigt, dass sie mit Leidenschaft, Einsatz und starkem Teamgeist auf diesem Niveau mithalten kann.
Zahlreiche enge Matches und überzeugende Einzelleistungen unterstreichen das große Potenzial des Teams.
Die gezeigte Moral und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft machen Mut für die Zukunft – und lassen hoffen, dass St. Hubertus Saarwellingen schon bald wieder den Angriff auf die Regionalliga starten kann.
Ligaformat Luftgewehr & Luftpistole im DSB
Das Ligaformat im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen sorgt regelmäßig für spannende Wettkämpfe und echte Nervenduelle bis zum letzten Schuss.
Pro Mannschaft treten fünf Schützinnen oder Schützen an, die jeweils direkt gegen einen Gegner auf derselben Position antreten – also eins gegen eins, zwei gegen zwei und so weiter.
Alle Athleten absolvieren 40 Wertungsschüsse innerhalb der vorgegebenen Wettkampfzeit.
Wer die höhere Ringzahl erzielt, gewinnt das Duell und holt einen Einzelpunkt für sein Team.
Die Mannschaft, die mindestens drei der fünf Duelle für sich entscheidet, gewinnt den Wettkampf und erhält zwei Mannschaftspunkte.
Für die Tabelle zählen sowohl die Mannschaftspunkte als auch die gewonnenen Einzelpunkte.
Häufig steht es vor dem letzten Duell 2:2, sodass der letzte Schütze über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Zwischen Luftgewehr und Luftpistole gibt es dabei einen wichtigen Unterschied: Während im Luftgewehr in Zehntelwertung geschossen wird, erfolgt die Wertung in der Luftpistole auf volle Ringe.
Endet ein Duell dort ringgleich, entscheidet ein Shoot-off.
Dabei werden zunächst bis zu drei Stechschüsse auf volle Ringwertung geschossen.
Besteht weiterhin Gleichstand, wird mit Zehntelwertung weitergeschossen, bis ein Schütze den besseren Treffer erzielt und das Duell entscheidet.
Gerade diese Stechschüsse sorgen immer wieder für dramatische Momente, wenn ein einziger Schuss über den Ausgang des Wettkampfes entscheidet.
2. Bundesliga Südwest Luftgewehr
SV Dreiländereck Perl e.V.
Die Mannschaft Dreiländereck Perl präsentierte sich in der 2. Bundesliga Südwest Luftgewehr als engagiertes und kämpferisches Team, das über die gesamte Saison hinweg mit großem Einsatz und beeindruckendem Zusammenhalt auftrat.
Zum Team gehören Alexandra Follmann, Sonja Schäfer, Maximilian Follmann, Pascal Einspenner, Sandra Jose, Sebastian Herrmany und Niklas Hinsberger – eine Mannschaft, die in vielen Begegnungen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Auch wenn der Endstand von 8:27 Einzelpunkten und Platz 8 am Ende den Abstieg bedeutete, spiegelt das Ergebnis nicht die vielen spannenden und hart umkämpften Duelle wieder.
In zahlreichen Wettkämpfen fehlten oft nur wenige Zehntelringe, um das Blatt zugunsten der Perler Mannschaft zu wenden.
Genau diese knappen Entscheidungen zeigen, wie hoch das Niveau in dieser Liga ist – und wie stark sich das Team gegen die Konkurrenz behauptet hat.
Was besonders in Erinnerung bleibt, ist der unermüdliche Kampfgeist der Mannschaft.
Jeder Einzelne stellte sich der Herausforderung der 2. Bundesliga und gab bis zum letzten Schuss alles für das Team.
Diese geschlossene Mannschaftsleistung und der spürbare Teamgeist machen deutlich: Dreiländereck Perl hat in dieser Saison Charakter, Qualität und Leidenschaft gezeigt – beste Voraussetzungen, um gestärkt in die kommenden Wettkämpfe zu gehen.
Aufstiegswettkampf 2. Bundesliga Südwest Luftgewehr
Beim Aufstiegs- und Klassenerhalts Wettkampf zur 2. Bundesliga Südwest Luftgewehr am 22.02.2026 waren auch zwei leistungsstarke Mannschaften aus dem Saarland vertreten:
St. Hubertus Saarhölzbach und der Schützenverein Hubertus 1957 Dörsdorf e.V.
Beide Teams hatten sich mit überzeugenden Saisonleistungen für diesen hochklassigen Wettkampf qualifiziert und zeigten dort eindrucksvoll ihr Können.
SV St. Hubertus Saarhölzbach e.V.
St. Hubertus Saarhölzbach präsentierte sich in hervorragender Form.
Die Schützen Leon Thieser, Maximilian Pütz, Katharina Räth, Katharina Summa und Sarah Schumacher erzielten starke 3.840 Ringe und belegten damit einen sehr guten 9. Platz im leistungsstarken Teilnehmerfeld.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Einsatz bewies das Team, dass es auf diesem Niveau absolut konkurrenzfähig ist.
SV Hubertus 1957 Dörsdorf e.V.
Auch die Mannschaft von Hubertus 1957 Dörsdorf e.V. zeigte eine engagierte Vorstellung.
Mit Paulina Link, Tim Fellinger, Luca Groß, Leon Groß und Hannah Petrak erreichte die Mannschaft 3.824 Ringe und belegte damit Platz 10.
Die Schützinnen und Schützen bewiesen dabei großen Teamgeist und kämpften bis zum letzten Schuss um jedes Zehntel.
Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht ganz für den Sprung in die 2. Bundesliga Südwest Luftgewehr gereicht hat, haben beide Mannschaften mit starken Leistungen überzeugt.
Allein die Qualifikation zu diesem Wettkampf unterstreicht die sportliche Qualität der Teams – und mit diesem Potenzial und dieser Motivation stehen die Chancen gut, dass der Aufstieg in der kommenden Saison gelingen kann
2. Bundesliga Südwest Luftpistole
Sportschützen Püttlingen e.V.
Für die Sportschützen Püttlingen wurde das letzte Wettkampfwochenende der 2. Bundesliga Südwest Luftpistole zu einem wahren Finale voller Spannung, Emotionen und sportlicher Klasse.
Dass die Mannschaft in dieser Saison überhaupt in der Liga stand, war bereits bemerkenswert – denn als Aufsteiger hatte sich das Team erstmals in dieser hochklassigen Liga zu behaupten.
Mit Anthoni Wey, Claire Romang, Sèbastien Roth, Thomas Mootz, Frédéric Schaff, Silvain Weber und Armin Nosbüsch ging eine Mannschaft an den Start, die von Beginn an zeigte, dass sie nicht nur mithalten, sondern auch Akzente setzen kann.
Zum Saisonfinale verschärfte sich die Situation zusätzlich:
Durch den Abstieg des TSV Ötlingen aus der 1. Bundesliga Süd änderten sich die Rahmenbedingungen in der Liga.
Die Plätze 6 und 7 mussten in die Relegation, Platz 8 würde direkt absteigen.
Zwar befand sich Püttlingen nicht auf einem Abstiegsplatz, doch die Tabellenkonstellation machte deutlich, wie wichtig jeder einzelne Wettkampf war, um die starke Saisonleistung auch in der Tabelle abzusichern.
Im ersten entscheidenden Duell ging es gegen Walldorf, den direkten Tabellennachbarn – und dass ausgerechnet mit Heimvorteil für die Gastgeber.
Doch Püttlingen bewies Nervenstärke. Anthoni Wey setzte auf Position 1 ein klares Zeichen und sicherte souverän den ersten Einzelpunkt.
Claire Romang zeigte auf Position 5 eine beeindruckende Vorstellung und dominierte ihren Wettkampf mit herausragenden 377 Ringen – ein Spitzenergebnis, das ihrem Gegner keinerlei Chance ließ.
Den entscheidenden dritten Punkt holte Sèbastien Roth auf Position 2 mit einem Vorsprung von fünf Ringen.
Damit stand ein hart erkämpfter 3:2-Sieg fest. Besonders beeindruckend war auch der Kampfgeist von Thomas Mootz, der sich nach einer schwierigen ersten Serie mit starken Folgeserien zurückkämpfte und sein Duell am Ende nur denkbar knapp mit einem Ring Unterschied verlor – ein Beispiel für den unbedingten Willen dieser Mannschaft.
Doch das eigentliche Highlight sollte noch folgen. Im zweiten Wettkampf wartete mit Altheim Waldhausen der Tabellenführer – auf dem Papier eine beinahe unlösbare Aufgabe.
Doch Püttlingen glaubte an seine Chance. Claire Romang bestätigte erneut ihre überragende Form und glänzte mit starken 371 Ringen.
Auf Position 1 entwickelte sich ein spannendes Duell, das Anthoni Wey schließlich mit einer brillanten 98er-Serie entschied.
Der dramatische Höhepunkt spielte sich jedoch auf Position 4 ab: Während der Gegner bereits mit 364 Ringen abgeschlossen hatte und die Hochrechnung Frédéric Schaff noch zurückliegen sah, bewies er unglaubliche Nervenstärke.
Mit sechs Zehnern in Folge setzte er ein spektakuläres Finish und beendete seinen Wettkampf mit 366 Ringen – der entscheidende Punkt zum sensationellen 3:2-Sieg gegen den Tabellenführer.
Mit diesen beiden beeindruckenden Mannschaftsleistungen krönten die Sportschützen Püttlingen ihre ohnehin starke Saison.
Als Aufsteiger erreichte das Team einen hervorragenden 4. Platz in der 2. Bundesliga Südwest – ein Ergebnis, das nicht hoch genug einzuschätzen ist.
Die Mannschaft hat in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht nur in der Liga angekommen ist, sondern dort auch eine echte Rolle spielen kann.
Teamgeist, Kampfbereitschaft und starke Einzelleistungen machten Püttlingen zu einem der spannendsten Teams der Liga – und eines steht fest:
Diese Mannschaft hat ihr Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft.
Relegationskampf 2. Bundesliga Südwest Luftpistole
Der Relegations- und Aufstiegswettkampf zur 2. Bundesliga Südwest Luftpistole am 21. Februar 2026 beim KKSV Buchholz bot Schießsport auf höchstem Niveau.
Insgesamt zwölf Mannschaften aus verschiedenen Landesverbänden traten an, um sich einen der begehrten Plätze in der zweithöchsten deutschen Liga zu sichern.
Die Konkurrenz war stark, die Leistungsdichte hoch – jeder Ring konnte am Ende entscheidend sein.
Mitten in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld gingen auch zwei engagierte Teams aus dem Saarland an den Start: SV Tell Alsweiler und SV Falkenauge Hasborn-Dautweiler.
Beide Mannschaften stellten sich dieser Herausforderung mit großem Ehrgeiz und bewiesen eindrucksvoll, dass sie auf diesem Niveau absolut konkurrenzfähig sind.
SV Tell Alsweiler e.V.
Die Mannschaft von Tell Alsweiler trat mit Alfons Gemmel, Tom Rauber, Florian Schmidt, Luca Schmidt und Christian Schack an die Stände.
Das Team zeigte über den gesamten Wettkampf hinweg eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung.
Mit starken 3637 Ringen behaupteten sich die Alsweiler Schützen im leistungsstarken Teilnehmerfeld und erreichten einen respektablen 7. Platz.
Eine Leistung, die zeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, sich mit etablierten Teams auf Augenhöhe zu messen.
SV Falkenauge Hasborn-Dautweiler e.V.
Auch die Mannschaft von Falkenauge Hasborn-Dautweiler stellte sich der Herausforderung mit großer Entschlossenheit.
Für die Mannschaft gingen Alexander Brewi, Daniel Veauthier, Felix Schneider, Jan Linnenbach und Christian Jäckel an den Start.
Das Team präsentierte sich kämpferisch, hielt dem Druck eines solchen Wettkampfes stand und zeigte großen Teamgeist.
Am Ende standen 3436 Ringe zu Buche, was Platz 12 bedeutete – ein Ergebnis, das vor allem den Einsatzwillen und die mannschaftliche Geschlossenheit der Schützen widerspiegelt.
Auch wenn der Sprung in die 2. Bundesliga Südwest diesmal noch nicht gelang, hinterließen beide saarländischen Mannschaften einen starken Eindruck.
Mit Engagement, Nervenstärke und Teamzusammenhalt haben sie gezeigt, dass im Saarland leistungsstarker Luftpistolensport betrieben wird.
Diese Erfahrungen auf Bundesliganiveau sind wertvoll – und sie könnten schon in der nächsten Saison der Grundstein für einen neuen Angriff auf den Aufstieg sein.
Fazit: Ein starkes saarländisches Sportjahr
Das Sportjahr hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und leistungsstark der Schießsport im Saarland ist.
Sicher – es gab auch Momente, in denen Entscheidungen knapp ausfielen, in denen der Klassenerhalt nicht gelang oder ein Aufstieg am Ende nur um wenige Ringe oder Punkte verpasst wurde.
Doch genau diese Situationen machen den Reiz des Ligaschießens aus.
Sie zeigen, wie eng Leistungsdichte und Spannung in unseren Wettbewerben sind.
Viel wichtiger als Tabellenplätze allein ist jedoch das, was diese Saison geprägt hat: großer Kampfgeist, beeindruckender Zusammenhalt in den Mannschaften, emotionale Wettkämpfe und zahlreiche sportliche Spitzenleistungen.
Jeder einzelne Schütze, jede einzelne Schützin und jede Mannschaft hat dazu beigetragen, dass der Schützenverband Saar in den Ligen des Deutschen Schützenbundes mit Leidenschaft und Qualität vertreten war.
Ein besonderes sportliches Ausrufezeichen setzten in dieser Saison die Sportschützen Püttlingen, die als Aufsteiger in der 2. Bundesliga Südwest Luftpistole eine beeindruckende Runde zeigten und sich mit starken Leistungen einen hervorragenden vierten Tabellenplatz sicherten.
Doch auch die anderen saarländischen Teams haben bewiesen, dass sie auf hohem Niveau mithalten können und sich vor keiner Herausforderung verstecken müssen.
Der Schießsport lebt von Präzision, Konzentration und Technik – aber genauso von Herz, Teamgeist und der Fähigkeit, bis zum letzten Schuss an sich zu glauben. Genau diese Eigenschaften haben unsere Mannschaften in dieser Saison eindrucksvoll gezeigt.
Mit diesem Engagement, dieser Leidenschaft und dieser sportlichen Qualität darf man sich schon jetzt auf die kommende Saison freuen.
Die Grundlage ist gelegt – und eines ist sicher:
Das Saarland wird auch weiterhin ein starkes Wort in den Ligen des deutschen Schießsports mitreden.
Bis zum nächsten Mal
Eure Landespressereferentin
Birgit Gehl













