75 Jahre Schützenverband Saar – Tradition, Zusammenhalt und sportliche Leidenschaft im Herzen des Saarlandes


Wenn ein Verband auf 75 Jahre bewegte Geschichte zurückblicken darf, dann ist das weit mehr als ein Jubiläum – es ist ein lebendiges Zeugnis von Gemeinschaft, Engagement und sportlicher Leidenschaft über Generationen hinweg.
'Der Schützenverband Saar feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen und blickt mit Stolz auf eine Entwicklung zurück, die eng mit der besonderen Geschichte des Saarlandes verbunden ist.
In diesem Jubiläumsjahr erinnert auch der Deutsche Schützenbund an 75 Jahre seit seiner Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg und schlägt damit – wie der Schützenverband Saar – die Brücke von Neubeginn zu moderner Verbandsarbeit.
 


Die Anfänge: Neubeginn in bewegten Zeiten
Die Gründung des Schützenverbandes Saar fällt in eine Zeit des Umbruchs. Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges und der politischen Sonderstellung des Saarlandes suchten viele Menschen Halt, Struktur und Gemeinschaft. In dieser Phase wurde der Grundstein für den organisierten Schießsport im Saarland gelegt. Der Verband entstand aus dem Wunsch heraus, die zahlreichen Schützenvereine der Region zu bündeln, ihnen eine gemeinsame Stimme zu geben und den sportlichen Schießbetrieb auf eine verlässliche organisatorische Basis zu stellen.
Was heute selbstverständlich erscheint – geordnete Wettkämpfe, einheitliche Regularien, Nachwuchsförderung und die Vertretung der Interessen der Vereine – war damals Pionierarbeit. Engagierte Vereinsvertreter, Idealisten und Ehrenamtliche trugen den Verband in seinen Anfangsjahren mit viel persönlichem Einsatz. Sie schufen Strukturen, bauten Netzwerke auf und legten den Grundstein für das, was der Schützenverband Saar heute ist: eine starke Gemeinschaft mit klaren Werten und hoher sportlicher Kompetenz.

15. März 1951 – Der Anfang einer starken Gemeinschaft
Wenn wir heute auf 75 Jahre Schützenverband Saar blicken, führt uns der Weg unweigerlich zurück zu einem ganz besonderen Datum: dem 15. März 1951 trafen sich die Vertreter von genehmigten Vereinen im Ratskeller in Saarbrücken. Es waren dies die Schützengesellschaften Saarbrücken von 1848 (Melchior), 1949 Homburg (K. Konrad), 1857 Dudweiler (Jennewein) sowie der Schützenvereine Ruhig Blut Püttlingen (Schülbe), Dillingen (Stöhr), Tell Quierschied (Martin), Ruhig Blut Ludweiler (Geisbauer), 1897 St. Ingbert (Peters), St. Hubertus Diefflen (Maas), Freischütz Schwalbach (Mülleweber), KK Burbach (Kley) und Tell Fürstenhausen (Dolibois). Ein Arbeitsausschuss wurde gebildet. Anfang Mai 1951 war die Genehmigung der Regierung zur Verbandsgründung erteilt.
Mit der Gründung des Verbandes wurde der Grundstein gelegt für eine Entwicklung, die bis heute von Engagement, Zusammenhalt und Leidenschaft getragen wird.

Ein eindrucksvolles Zeitzeugnis dieser frühen Phase ist ein Bericht der Saarbrücker Zeitung vom Juni 1951. Er schildert die erste außerordentliche Generalversammlung des neu genehmigten Schützenverbandes Saar, die im Lokal „Zum Grünewald“ am Saarbrücker Neumarkt stattfand.
Unter dem vorläufigen Vorsitz des Alterspräsidenten Herrn Jennewein von der Schützengesellschaft Dudweiler von 1857 kamen die Vertreter der Vereine zusammen, um dem jungen Verband Struktur und Richtung zu geben. Mit der Wahl des ersten Vorstandes – an der Spitze Ehrenoberschützenmeister Wilhelm Leidinger – begann die aktive Aufbauarbeit.
Schon damals war die Begeisterung spürbar: 16 Vereine mit rund 360 Mitgliedern bekannten sich unmittelbar zum neuen Verband. Ein starkes Zeichen dafür, wie groß der Wille war, das Schützenwesen im Saarland wieder lebendig werden zu lassen.
Und dieser Blick ging von Anfang an weit über den Moment hinaus: Der Ausbau der Schießsportanlagen sowie die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1952 in Helsinki standen bereits im Fokus. Es war der klare Anspruch, den Schießsport nicht nur regional zu stärken, sondern auch wieder auf die internationale Bühne zurückzuführen.
Der abgebildete Zeitungsausschnitt aus der Saarbrücker Zeitung vom Juni 1951 gibt einen authentischen Einblick in diese bewegte Anfangszeit.

 

Am 03. Februar 1952 fand die erste Delegiertenversammlung von 24 Vereinen im Hotel Fretter in Saarbrücken statt.
Das unser Verband bereits in Gründungsjahr 1951 in den Landessportverband für das Saarland aufgenommen wurde, ist ein besonderer Verdienst unserer Gründungsmitglieder. Für die damalige Wiederaufbauzeit hat sich diese Verbindung bis heute als außerordentlich wertvoll erwiesen.

Heute, 75 Jahre später, wird deutlich, was damals begann: Aus diesen ersten Schritten ist eine lebendige, starke Gemeinschaft gewachsen. Der 15. März 1951 steht damit nicht nur für die Grundlage der Gründung – sondern für den Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute fortgeschrieben wird.


Eine saarländische Besonderheit im deutschen Schützenwesen

Manche unserer Leserinnen und Leser fragen sich vielleicht, warum der Schützenverband Saar im Vergleich zu anderen Landesverbänden eine Besonderheit darstellt. Ein Blick in die Geschichte gibt die Antwort: Während der Deutsche Schützenbund im Jahr 1961 bereits sein 100-jähriges Jubiläum feiern konnte, blickte der Schützenverband Saar zu diesem Zeitpunkt gerade einmal auf zehn Jahre Verbandsarbeit zurück.

Diese zeitliche „Lücke“ ist Ausdruck der besonderen politischen und historischen Situation des Saarlandes nach dem Zweiten Weltkrieg. Dass es im Saarland insgesamt kaum jahrhundertealte Verbandstraditionen gibt, hängt mit der wechselvollen Geschichte des Landes im äußersten Südwesten der Republik zusammen: Mal zu Preußen gehörend, mal zu Frankreich, mal wieder zum Deutschen Reich, nach 1945 autonom und schließlich 1957 nach einer Volksabstimmung Teil der Bundesrepublik Deutschland. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich auch die Vereine und Verbände vergleichsweise spät und unter besonderen Rahmenbedingungen.
 


Die älteste Schützenvereinigung des Landes, die Schützengesellschaft Saarbrücken, wurde bereits 1848 gegründet – dennoch fehlen im Saarland jene alt-ehrwürdigen Traditionsvereine, wie man sie aus anderen Regionen Deutschlands kennt. Umso bemerkenswerter ist die Dynamik, mit der sich das saarländische Schützenwesen nach der Verbandsgründung entwickelte.

Klein, aber stark vernetzt

Mit derzeit rund 15.500 Mitgliedern gehört der Schützenverband Saar zwar zu den kleineren Landesverbänden im Deutschen Schützenbund – doch die Größe erweist sich vielfach als Vorteil. Kurze Wege, persönliche Kontakte und ein enger Austausch prägen die Verbandsarbeit. Oder, wie man es im Saarland schmunzelnd beschreibt: Wenn es gilt, ein Problem zu lösen, gibt es immer einen, der einen kennt, der einen kennt. Diese Nähe schafft Vertrauen, fördert unkomplizierte Zusammenarbeit und stärkt den Gemeinschaftssinn, der den Verband bis heute prägt.

Ein Blick in die Chronik verdeutlicht zudem die positive Entwicklung des Verbandes: In den Anfangsjahren gab es im Saarland rund 170 Schützenvereinigungen mit etwa 6.000 Mitgliedern. Heute ist die Zahl der Vereine mit 148 nahezu gleichgeblieben – die Mitgliederzahl hat sich jedoch mehr als verdoppelt. Dieses Wachstum ist Ausdruck einer stabilen Vereinslandschaft und einer anhaltenden Attraktivität des Schießsports im Saarland.

Unser Landesbanner – Symbol der Tradition und des Zusammenhalts
Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit und Identität des Schützenverbandes Saar ist seit jeher das Landesbanner. Bereits zur Gründungszeit im Jahr 1951 wurde ein Banner aus dem Jahr 1929 getragen, das bis 1978 die Auftritte des Verbandes prägte und die junge Gemeinschaft sichtbar repräsentierte.
Mit dem Jahr 1978 erhielt der Schützenverband Saar ein neues Landesbanner, das bis heute – im Jubiläumsjahr 2026 – bei allen festlichen Anlässen und offiziellen Auftritten mitgeführt wird. Es steht sinnbildlich für die Kontinuität, die Tradition und den Stolz des saarländischen Schützenwesens.
Untrennbar verbunden ist das Landesbanner mit den Menschen, die es tragen: Unsere treuen Fahnenträger Jürgen Bernhard, Werner Steinmetz und Gerd Kloß. Seit Jahrzehnten sind sie ein fester Bestandteil unserer öffentlichen Auftritte. Mit ruhiger Hand, festem Schritt und sichtbarem Stolz verleihen sie dem Verband ein Gesicht nach außen.
Ihnen gilt unser besonderer Dank – für ihre Verlässlichkeit, ihr Engagement und ihre beeindruckende Treue zum Schützenverband Saar.
 


Grenzlage als Herausforderung und Chance
Die Grenzlage des Saarlandes brachte im Laufe der Geschichte nicht nur politische und wirtschaftliche Herausforderungen mit sich, sondern eröffnete auch besondere Chancen zur Verständigung mit den Nachbarländern. Schon lange vor der europäischen Einigung pflegten die saarländischen Schützen internationale sportliche Kontakte.

Tradition haben bis heute der jährlich stattfindende Ländervergleich mit Belgien, Lothringen, Luxemburg und Wales sowie die Wettkämpfe mit den Ostbelgischen Flachbahnschützen. Hinzu kommen traditionsreiche Vergleiche mit Niedersachsen und der Pfalz. Besonders hervorzuheben ist auch der „Ladies Cup“, bei dem sich die Schützinnen aus Luxemburg, Lothringen und dem Saarland mit der Luftpistole messen. Diese Begegnungen stehen exemplarisch für gelebte Freundschaft, sportlichen Respekt und den europäischen Gedanken im Kleinen.

Vom Luftgewehr zur Disziplinen Vielfalt
Zu Beginn der Verbandsgeschichte waren Luftdruckwaffen die einzigen Sportgeräte, mit denen die Schützen auf Ringe-Jagd gingen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das sportliche Angebot kontinuierlich erweitert. Heute gehören Disziplinen wie Bogen- und Vorderladerschießen, Sommer-Biathlon, Ordonnanz- und Unterhebelgewehr, Lichtschießen, Blasrohr, Auflagedisziplinen sowie Traditionsschießen fest zum Programm des Verbandes. Diese Vielfalt macht den Schießsport im Saarland attraktiv für unterschiedliche Altersgruppen und Interessenlagen – von traditionell orientierten Schützen bis hin zu sportlich ambitionierten Nachwuchsathleten.

Die Präsidentenkette – sichtbares Zeichen von Verantwortung und Tradition
Zu den besonderen Symbolen des Schützenverbandes Saar gehört bis heute die Präsidentenkette – ein Zeichen von Würde, Verantwortung und Verbundenheit mit der Geschichte unseres Verbandes.
Als die Kette angefertigt wurde, gab es im Saarland noch sieben Landkreise. Um die Gestaltung der Kette harmonisch und symmetrisch zu vollenden, wurde zusätzlich das Wappen der Gemeinde Dudweiler aufgenommen. So entstand ein ganz besonderes Ehrenzeichen, das nicht nur das Amt des Präsidenten sichtbar macht, sondern zugleich auch die regionale Verwurzelung des Verbandes widerspiegelt.
Erstmals offiziell überreicht wurde die vom Verband angeschaffte Präsidentenkette bei der Delegiertenversammlung am 24. März 1962 im großen Saal der Handwerkskammer in Saarbrücken. Damals erhielt sie der damalige Landesschützenmeister Dr. Erwin Saar als äußeres Zeichen seines Amtes.
Bis heute hat die Präsidentenkette nichts von ihrer Bedeutung verloren. Sie wird vom amtierenden Präsidenten mit Stolz getragen und bei jeder Amtsübergabe im Rahmen der Delegiertenversammlung symbolisch weitergereicht. Damit steht sie nicht nur für das jeweilige Amt, sondern auch für Kontinuität, Verantwortung und den respektvollen Übergang von einer Generation zur nächsten.
Die Präsidentenkette ist damit weit mehr als ein Schmuckstück – sie ist ein Stück lebendige Verbandsgeschichte.
 


Prägende Persönlichkeiten und Präsidenten
75 Jahre Verbandsgeschichte sind untrennbar mit den Menschen verbunden, die Verantwortung übernommen und den Verband geführt haben. Die Präsidenten und Vorstandsmitglieder der vergangenen Jahrzehnte standen jeweils vor ganz eigenen Herausforderungen: Aufbauarbeit in den Anfangsjahren, Konsolidierung und sportliche Weiterentwicklung, Anpassung an neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen, Modernisierung der Verbandsarbeit und zuletzt die Herausforderungen des demografischen Wandels sowie veränderter Freizeitgewohnheiten.

Unsere Präsidenten des Schützenverbandes Saar:

  • Wilhelm Leidinger – erster Landesschützenmeister/geschäftsführender Präsident bei der Gründung am 15. März 1951
  • Oskar Wilhelm Melchior – führte den Verband von 1952 bis 1960
  • Dr. Erwin Saar – langjähriger Präsident von 1960 bis 1996
  • Ute Krämer –Präsidentin von 1996 bis 2011 und spätere Ehrenpräsidentin des SVS
  • Walter Wolpert – Präsident von 2011 bis 2024, heute Ehrenpräsident des SVS und Vizepräsident Recht beim DSB
  • Bernd Schneider – seit dem 23. März 2024 amtierender Präsident

Allen Präsidenten und Funktionsträgern ist eines gemeinsam: Sie haben den Verband mit Herzblut, Weitblick und einem starken Ehrenamtsgedanken geprägt. Unter ihrer Führung wurden sportliche Erfolge gefeiert, Nachwuchskonzepte entwickelt, Leistungszentren aufgebaut und die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schützenbund kontinuierlich vertieft. Der Schützenverband Saar hat sich dabei immer wieder neu erfunden, ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren.

Sportliche Erfolge, Olympia, Ausbildung und Nachwuchsarbeit
Der Schützenverband Saar steht nicht nur für Tradition, sondern auch für sportliche Leistungsfähigkeit. Für die Spitzenschützinnen und -schützen stehen der Olympia-Stützpunkt sowie drei Kreis-Leistungszentren in Dorf im Warndt, Homburg und Schwalbach zur Verfügung. Der Einsatz qualifizierter Trainer erfolgt gezielt durch den Verband – sowohl bei eigenen Veranstaltungen als auch unterstützend in den Vereinen.
 


In den 75 Jahren seines Bestehens konnte der Schützenverband Saar bereits mehrere Schützinnen und Schützen auf dem Weg zu Olympischen Spielen begleiten. In Helsinki 1952 gingen Ludwig Gräf, Hans Eschenbrenner und Oskar Melchior an den Start. Arnd Kasper konnte 1988 in Seoul den 7. Platz für das Saarland erzielen. Mit MichaelJakosits im Luftgewehr-Schießen auf die laufende Scheibe und Ralf Schumann mit der olympischen Schnellfeuerpistole gewannen 1992 in Barcelona gleich zwei Athleten olympisches Gold und Michael Jakosits konnte sich wegen hervorragenden Ergebnissen auch 1996 in Atlanta und 2000 für Sydney qualifizieren.
 


Hinzu kommen Welt- und Europameistertitel im Vorderlader- und Bogenschießen sowie zahlreiche erfolgreiche Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften. Gemessen am Mitgliederanteil waren die saarländischen Starterzahlen und Platzierungen stets bemerkenswert.
Besonders die Jugendarbeit hat sich in den letzten Jahren zu einer tragenden Säule entwickelt. Der Verband versteht sich nicht nur als sportliche Organisation, sondern auch als Wertegemeinschaft. Fairness, Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist werden hier ebenso vermittelt wie sportliche Technik und Leistungsbereitschaft.

Verwurzelt in den Kreisen – Gemeinschaft erleben
Der Schützenverband Saar ist der sechstgrößte Fachverband im Landessportverband für das Saarland und gliedert sich in vierKreise. In allen Bereichen haben die Kreisschützenfeste einen festen Platz im Jahreskalender. Hier stehen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft oft ebenso im Vordergrund wie der sportliche Wettbewerb. Umzüge, Hubertus-Messen, Fahnenweihen, historisches Böllern und das traditionelle Blattl-Schießen gehören fest dazu. Ähnliches gilt für das alle fünf Jahre stattfindende Landesverbandsschießen, das sportlicher Höhepunkt und gesellschaftliches Ereignis zugleich ist.
 

Hohe Aufmerksamkeit genießen auch die Rundenkämpfe des Verbandes, die in allen Disziplinen ausgetragen werden und an denen regelmäßig Mannschaften aus Frankreich und Luxemburg teilnehmen. Sie verbinden sportlichen Ehrgeiz mit kameradschaftlicher Begegnung über Landesgrenzen hinweg.

Gemeinschaft, Ehrenamt und Zukunft
Der Schützenverband Saar ist weit mehr als die Summe seiner sportlichen Erfolge. Er ist ein Netzwerk von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren – als Trainer, Vorstandsmitglieder, Kampfrichter oder Organisatoren. Ohne dieses Ehrenamt wäre das Verbandsleben nicht denkbar. Gerade in den Vereinen vor Ort zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt und persönlicher Einsatz sind.

Das 75-jährige Jubiläum ist daher nicht nur Anlass zur Rückschau, sondern auch ein Blick nach vorn. Die kommenden Jahre werden neue Herausforderungen mit sich bringen: Digitalisierung der Verbandsarbeit, Mitgliedergewinnung, moderne Trainingskonzepte und die fortlaufende Öffnung des Sports für neue Zielgruppen. Der Schützenverband Saar stellt sich diesen Aufgaben mit dem gleichen Geist, der ihn seit seiner Gründung begleitet: Offenheit für Neues bei gleichzeitiger Bewahrung der Traditionen.

Ein Dank an alle Wegbegleiter
75 Jahre Schützenverband Saar – das sind 75 Jahre Engagement, Leidenschaft und Zusammenhalt. Dieses Jubiläum gehört all jenen, die den Verband mit Leben füllen: den Vereinen, den Sportlerinnen und Sportlern, den Funktionären, Trainern, Helfern und Unterstützern. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Schützenverband Saar heute fest im saarländischen Sportleben verankert ist.
 

Bernd Schneider, Präsident des SVS, im Interview:
„Die Geschichte des Schützenverbandes Saar ist zugleich ein Spiegel der Geschichte des Saarlandes selbst: geprägt von Neubeginn, Wandel und einem starken Gemeinschaftsgeist. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich über 75 Jahre ein moderner Sportverband, der Tradition bewahrt und zugleich den Blick nach vorne richtet. Mit Stolz blicken wir zurück – und mit Zuversicht nach vorn. Mögen die kommenden Jahre ebenso von Gemeinschaft, sportlichem Erfolg und einem starken Miteinander geprägt sein wie die vergangenen 75 Jahre.“

 

Eure Landespressereferentin

Birgit Gehl