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Deutsche Meisterschaft 2026 in München: Eine Woche voller Erfahrungen, Bestleistungen und besonderer Momente

Die Deutsche Meisterschaft 2026 in München ist Geschichte – und die Schützenjugend Saar blickt auf eine ereignisreiche Woche zurück.


Für unsere Nachwuchsschützinnen und -schützen bedeutete die DM nicht nur spannende Wettkämpfe und gute Platzierungen, sondern vor allem wertvolle Erfahrungen, persönliche Bestleistungen und viele gemeinsame Momente.

Begleitet wurden die Jugendlichen dabei in diesem Jahr von unserem Maskottchen Robin Saar, der die Wettkämpfe aufmerksam verfolgte, mitfieberte, anfeuerte und natürlich auch den einen oder anderen besonderen Moment miterlebte.
 


Marie-Christin Hönge – fast schon ein Stammgast in München

Bei Marie-Christin Hönge könnte man fast sagen, dass sie mittlerweile zum festen Inventar der Deutschen Meisterschaft gehört. Auch 2026 war sie wieder in mehreren Disziplinen am Start und konnte ihre Sammlung an Meisterschaftsabzeichen weiter ausbauen.

Im KK-Gewehr über 30 Schuss erzielte sie 283 Ringe und belegte Platz 30. Besonders erfolgreich verlief der KK-Liegendkampf: Mit 615,3 Ringen erreichte sie einen starken 7. Platz bei den Juniorinnen I.

Im KK-Dreistellungskampf kam sie mit 575 Ringen auf Platz 12. Ebenfalls Platz 12 erreichte sie im KK-3x40 mit 1.158 Ringen. Im KK-Gewehr über 100 Meter standen 291 Ringe und Platz 16 zu Buche.

Lediglich bei einer Disziplin ging ihr das begehrte Meisterschaftsabzeichen durch die Lappen. Angesichts der ansonsten sehr erfolgreichen Bilanz darf die Sammlung aber durchaus als beeindruckend bezeichnet werden.

Für Marie-Christin war es gleichzeitig eine ihrer letzten Deutschen Meisterschaften im Jugendbereich. Im kommenden Jahr wechselt sie in die Damenklasse I.
 


Tim Wölflinger – drei Starts und ein voller Shooty-Cup-Tag

Tim Wölflinger gehört mittlerweile zu den erfahrenen Teilnehmern des Shooty Cups. Nach seiner bereits dritten Teilnahme an diesem Wettbewerb war er in diesem Jahr auch bei der Deutschen Meisterschaft in drei weiteren Disziplinen vertreten.

Mit der Luftpistole im Mehrkampf erzielte Tim 313 Ringe und belegte Platz 41. In der Luftpistole Standard erreichte er mit 322 Ringen Platz 26. In der klassischen Luftpistole standen 166 Ringe und Platz 56 auf der Ergebnisliste.

Besonders anspruchsvoll war der Tag des Shooty Cups selbst. Tim musste bereits am Morgen zwei Wettkämpfe in relativ kurzer Zeit hintereinander absolvieren. Trotz dieses straffen Programms blieb er konzentriert und ließ sich von der besonderen Situation nicht aus der Ruhe bringen.

Auch für Tim steht im kommenden Jahr eine Veränderung an: Aus der Schülerklasse geht es in die Jugendklasse. Dort wartet eine neue Herausforderung auf ihn.
 


Delphine Crosa – zweite DM und erst drei Jahre Schießsport

Für Delphine Crosa war es bereits die zweite Deutsche Meisterschaft in München. Dabei ist sie erst seit drei Jahren im Schießsport aktiv.

In diesem Jahr ging Delphine in der Jugendklasse mit dem KK-Gewehr im 3x20-Wettkampf an den Start. Die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft zeigt dabei bereits, welche Entwicklung sie in vergleichsweise kurzer Zeit genommen hat.
 


Leonie Klein – vom Shooty Cup zum ersten Einzelstart

Leonie Klein durfte bereits im vergangenen Jahr beim Shooty Cup erste DM-Luft schnuppern. Offenbar hat ihr der Ausflug nach München so gut gefallen, dass sie sich für 2026 ein neues Ziel setzte: die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Jugendbereich.

Dieses Ziel konnte sie erreichen. In der Jugendklasse Luftgewehr weiblich absolvierte Leonie ihren ersten eigenen DM-Wettkampf.

Mit 400,9 Ringen belegte sie Platz 92. Für Leonie war es damit nicht nur ein weiterer Wettkampf, sondern ein wichtiger nächster Schritt auf ihrem Weg im Schießsport.

Natürlich war auch die Nervosität mit dabei. Doch gerade eine erste eigene DM bringt besondere Eindrücke und Emotionen mit sich. Die gesammelte Erfahrung aus München kann Leonie nun in die kommenden Wettkämpfe mitnehmen.
 

 

Mika Scheidhauer – erste eigene DM und die Sache mit der Nervosität

Auch für Mika Scheidhauer war die Deutsche Meisterschaft 2026 eine Premiere. In der Schülerklasse ging er mit dem Luftgewehr an den Start.

Mit 195,1 Ringen erreichte Mika Platz 37.

Nervös war er nach eigener Aussage natürlich überhaupt nicht. Robin hatte allerdings eine etwas andere Beobachtung gemacht. Normalerweise gehört Mika eher zu denjenigen, die einiges zu erzählen haben. In München war es plötzlich erstaunlich ruhig um ihn.

Ob das nun tatsächlich mit der DM-Atmosphäre zu tun hatte, bleibt wohl Mikas Geheimnis.

Fest steht aber: Er meisterte seinen ersten eigenen DM-Start und sammelte wichtige Erfahrung. Und auch die bewährten Beruhigungs- und Belohnungskekse des Jugendvorstands waren natürlich wieder mit dabei.

Im kommenden Jahr verlässt Mika die Schülerklasse und wird sich in der Jugendklasse neuen Herausforderungen stellen.
 


27. August: Der Shooty Cup mitten in der DM-Woche

Am Donnerstag, 27. August, stand mit dem Shooty Cup ein ganz besonderer Termin innerhalb der laufenden Deutschen Meisterschaft auf dem Programm.

Für unsere jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist der Shooty Cup jedes Jahr ein besonderes Erlebnis. Mannschaftlich treten die Nachwuchsschützinnen und -schützen gegeneinander an und erleben dabei eine ganz eigene Atmosphäre mitten im Umfeld der Deutschen Meisterschaft.

Auch unsere Shooty-Cup-Mannschaft war in München dabei. Mit dabei natürlich auch Robin Saar, der seine erste Deutsche Meisterschaft überhaupt erlebte und damit gleich mitten in das Geschehen des Shooty Cups eintauchen durfte.

Für Luisa Backes und Tim Wölflinger war der Shooty Cup dabei nicht der einzige Wettkampf in München. Tim musste an diesem Tag bereits am Morgen zwei weitere Wettkämpfe in relativ kurzer Folge absolvieren. Luisa trat nach dem Shooty Cup später noch im Einzel an.

Und natürlich durfte bei einem solchen Tag auch Shooty, das Maskottchen der Deutschen Schützenjugend, nicht fehlen. Für ein gemeinsames Erinnerungsfoto stellten sich die Schützinnen und Schützen zusammen mit Shooty auf. Robin durfte dabei ganz lässig auf Luisas Hand Platz nehmen.

Was zunächst nach einem ganz normalen Erinnerungsfoto aussah, entwickelte sich für Robin allerdings zu einem kleinen Abenteuer: Shooty schien plötzlich deutlich mehr Interesse an Robin zu haben als an einem gemeinsamen Foto. Zum Glück war die Mannschaft aufmerksam und konnte Robin rechtzeitig aus der Gefahrenzone bringen.

Der Shooty Cup war damit nicht nur sportlich ein besonderer Teil der DM-Woche, sondern auch einer der Momente, an die sich Robin bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft sicherlich noch lange erinnern wird.

Für Luisa sollte der Tag anschließend sogar noch mit einem weiteren Höhepunkt enden: Mit 206,2 Ringen erzielte sie im Einzelwettkampf Luftgewehr eine persönliche Bestleistung und sicherte sich den 3. Platz in der Schülerinnenklasse.
 


Lara Bode – vom Shooty Cup zum ersten Einzelstart

Auch Lara Bode konnte in diesem Jahr den nächsten Schritt machen. Nach ihrer Teilnahme am Shooty Cup durfte sie nun erstmals selbst in einem Einzelwettkampf bei der Deutschen Meisterschaft antreten.

In der Schülerinnenklasse Luftgewehr erzielte Lara 196,6 Ringe und belegte Platz 73.

Dabei zeigte sie erneut, dass sie auch auf der großen Bühne konzentriert bei der Sache bleiben kann. Die erste eigene DM ist ein wichtiger Meilenstein und bringt neben dem Wettkampfergebnis vor allem viele neue Eindrücke und Erfahrungen.

Für Lara geht es im kommenden Jahr ebenfalls in die Jugendklasse.

 


Lara Ludowig – persönliche Bestleistung nach einem echten Krimi

Einen besonders spannenden Wettkampf erlebte Lara Ludowig in der Jugendklasse Luftgewehr.

Robin konnte den Wettkampf direkt am Stand verfolgen. Während des gesamten Vormittags war Lara ihre Nervosität kaum anzumerken. Sie wirkte ruhig und konzentriert. Kurz vor dem Wettkampf änderte sich das jedoch schlagartig: Der Geist der Nervosität war plötzlich da.

Zum Glück war Unterstützung zur richtigen Zeit zur Stelle. Innerhalb von gerade einmal einer Minute fand Lara wieder zu ihrer Ruhe und Konzentration zurück.

Danach zeigte sie einen starken Wettkampf. Mit 409,1 Ringen erzielte Lara eine neue persönliche Bestleistung und belegte Platz 30.

Auch eine zwischenzeitliche 9 brachte sie nicht aus dem Konzept. Kurz durchatmen, sich sammeln und weitermachen – genau das machte sie.

Für die Begleitung am Stand war es ein besonderer Wettkampf, bei dem man sehen konnte, wie schnell sich Nervosität in Konzentration verwandeln kann.
 


Luisa Backes – Bronze nach einem spannenden Wettkampf

Für einen der größten Höhepunkte aus saarländischer Sicht sorgte Luisa Backes.

Nach einer ereignisreichen Woche und ihrer Teilnahme am Shooty Cup trat Luisa auch im Einzelwettkampf der Schülerinnenklasse Luftgewehr an.

Und was folgte, war ein echter Krimi.

Luisa schoss mit 206,2 Ringen eine neue persönliche Bestleistung und setzte sich damit auf den hervorragenden 3. Platz.

Während ihres Wettkampfes konnte man die Spannung förmlich spüren. Zahlreiche starke Zehner hielten Luisa weit vorne im Klassement. Jeder einzelne Schuss konnte etwas verändern.

Auch am Ende blieb es spannend. Eine Konkurrentin machte schließlich einen kleinen Fehler zu viel – und damit stand fest: Luisa gewinnt die Bronzemedaille.

Ein außergewöhnlicher Moment nach einer ohnehin schon ereignisreichen Woche und eine verdiente Belohnung für eine starke Leistung.
 


Rosalie Hopp – starker Auftritt bei den Juniorinnen II

Natürlich gehört auch Rosalie Hopp zum saarländischen DM-Team 2026.

Im Luftgewehr der Juniorinnen II erzielte Rosalie starke 616,4 Ringe und belegte damit Platz 28.

Da Robin zu diesem Zeitpunkt noch nicht in München angekommen war, konnte er ihren Wettkampf leider nicht selbst vor Ort verfolgen. Ihre Leistung gehört aber selbstverständlich genauso zum Auftritt der Schützenjugend Saar bei der Deutschen Meisterschaft.

 

Elena Dewes – Wettkampf mit vielen Emotionen

Auch Elena Dewes ging in München an den Start. Im KK-Liegendkampf der Juniorinnen II erzielte sie 577,2 Ringe und belegte Platz 83.

Robin war auch bei Elenas Wettkampf noch nicht in München. Den persönlichen Bericht bekam er anschließend von Elenas Mutter – und der hatte es durchaus in sich.

Aufgeregt, stürmisch, hell, dunkel – sie habe zeitweise einfach nichts gesehen.

So turbulent ein Wettkampf manchmal auch sein kann: Elena stellte sich der Herausforderung und sammelte weitere wertvolle Erfahrung bei einer Deutschen Meisterschaft.

 

Ein besonderes Jahr für die Schützenjugend Saar

Die DM 2026 war für die Schützenjugend Saar weit mehr als eine Ansammlung von Ergebnissen.

Für einige war es die erste eigene Deutsche Meisterschaft, für andere bereits die nächste Station auf einem längeren Weg. Einige konnten persönliche Bestleistungen erzielen, andere erlebten spannende Wettkämpfe und wieder andere sammelten vor allem wichtige Erfahrung für die kommenden Jahre.

Besonders schön war dabei die Entwicklung einiger Schützinnen und Schützen vom Shooty Cup hin zum eigenen Einzelstart bei der Deutschen Meisterschaft. Der Weg von der ersten DM-Luft bis zum eigenen Wettkampf in München zeigt, wie viel sich innerhalb eines Jahres entwickeln kann.

Und natürlich waren auch in diesem Jahr die kleinen Dinge ein fester Bestandteil der Meisterschaft. Dazu gehören die Beruhigungs- und Belohnungskekse, die der Jugendvorstand immer dabeihat. Sie sind längst mehr als nur ein kleiner Snack: Sie stehen für Unterstützung, Zusammenhalt und das Zeichen, dass bei der Schützenjugend Saar immer jemand da ist – vor, während und nach dem Wettkampf.

 

Robins Fazit

„Für mich war die Deutsche Meisterschaft 2026 in München ebenfalls etwas ganz Besonderes – denn es war meine erste DM!

Ich wusste vorher natürlich nicht so genau, was mich dort erwartet. Aber dann durfte ich eine ganze Woche lang mittendrin sein: bei den Wettkämpfen, am Stand, beim Mitfiebern, Anfeuern und natürlich auch bei den vielen kleinen Momenten dazwischen.

Ich habe meine Krallen bei Luisa fast abgeknabbert, bei Lara Ludowig den Nervositätsgeist beobachtet, bei Mika festgestellt, dass er plötzlich erstaunlich ruhig sein kann und natürlich auch aufgepasst, dass unsere Kekse immer zur richtigen Zeit zur Stelle waren.

Am schönsten war für mich aber, euch alle einmal auf dieser großen Bühne erleben zu dürfen. Zu sehen, wie ihr euch euren Herausforderungen stellt, wie ihr euch gegenseitig unterstützt und wie sehr ihr euch über die Erfolge der anderen freut.

Und auch wenn ich bei Elena und Rosalie noch nicht in München war, gehören natürlich auch ihre Wettkämpfe zu unserer gemeinsamen DM-Geschichte.

Ich glaube, ich habe in dieser einen Woche mindestens genauso viel gelernt wie ihr. München ist riesig, eine Deutsche Meisterschaft ist aufregend und manchmal muss auch ein Maskottchen erst einmal herausfinden, wo es eigentlich hingehört.

Aber eines weiß ich jetzt schon ganz sicher: Ich möchte wiederkommen!

Ich bin stolz auf euch alle – auf die Medaillen, die persönlichen Bestleistungen, die Platzierungen und genauso auf jeden, der sich dieser Herausforderung gestellt hat.

Und falls im nächsten Jahr wieder jemand nervös wird: Keine Sorge. Ich bringe die Kekse mit.

Euer Robin Saar 🦊“
 


Ein Blick nach vorne

Mit dem Ende der Deutschen Meisterschaft beginnt gleichzeitig ein neues Kapitel.

Für mehrere unserer Schützinnen und Schützen steht im kommenden Jahr der Wechsel in die nächste Altersklasse an. Aus der Schülerklasse geht es in die Jugend, aus dem Jugendbereich teilweise weiter in die Juniorenklasse.

Damit werden sich Mannschaften und Trainingsgruppen verändern und neue Herausforderungen auf die jungen Sportlerinnen und Sportler zukommen.

Doch eines bleibt: die Freude am Schießsport, der Zusammenhalt und die Unterstützung innerhalb der Schützenjugend Saar.

Die Deutsche Meisterschaft 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial in unserem Nachwuchs steckt. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen und bedanken uns für ihren Einsatz, ihre Motivation und ihren sportlichen Ehrgeiz.

Und wer weiß – vielleicht heißt es auch im kommenden Jahr wieder:

„München, wir kommen!“